Freitag, 20. Juli 2012

Midas Amour Teil 2


Ein kurzes Crossover

Der Geist von Midas Amour setzte sich auf und blinzelte. Sein Mörder stand bereits an der Tür, die Mordwaffe vor den Augen der anderen verborgen. Ein letzter Blick auf die Leiche, seine Leiche, und er war verschwunden.
Midas rappelte sich auf und starrte ihm finster nach. Er lief zur Tür und fasste hindurch, sein Ärger wurde nur noch stärker. Aus irgendeinem Grund konnte er sie nicht berühren. War sie verzaubert?
„Verdammte Tür, warum gehst du nicht auf!?“, schrie er in die dünne Luft, als er sich vor Ärger vergaß.
MIDAS AMOUR?
Midas erstarrte und drehte sich ängstlich um. Die Stimme erschreckte ihn. Es war eine Stimme, die zu jedem kam, früher oder später. Man konnte sie nur eine gewisse Zeit lang meiden. Midas hatte es schon so oft getan, bevor sie jetzt auftauchte, und dennoch war seine Zeit abgelaufen.
„Oh…“, war alles, was er sagen konnte. Der Tod sah ihn an.
„Ich bin tot?“, fragte Midas kleinlaut.
BEDAUERLICHERWEISE, JA.
Die Tür öffnete sich und eine Gestalt trat ein. Sie reagierte nicht auf die Leiche am Boden, obwohl das Blutrinnsal aus der Kopfwunde eine Pfütze gebildet hatte.
ES IST ZEIT WEITERZUGEHEN, MR. AMOUR.
„In Ordnung“, sagte Midas, plötzlich schien der Tod keine so große Sache zu sein.
Die Gestalt beendete ihr Anliegen im Zimmer und ging.
Der Tod hob seine Sense und als die Tür sich schloss, rauschte sie runter. Midas’ Geist verschwand. Der Tod nickte, erfreut über den gut ausgeführten Auftrag.
Es schien, dass er hier später noch mehr zu tun haben würde.



Nächster Teil in einer Woche.

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